KI-Sichtbarkeit für B2B-Software und SaaS
Softwareauswahl beginnt fast immer mit einer Marktübersicht. Wo früher eine Google-Recherche stand, steht heute häufig die Frage an ein Sprachmodell, welche Anbieter für einen bestimmten Anwendungsfall infrage kommen.
Für B2B-Software und SaaS: KI-Radar misst wöchentlich, ob Ihr Unternehmen in den Antworten von ChatGPT, Claude, Perplexity und Gemini auftaucht, an welcher Position es genannt wird und welche Quellen die Systeme in Ihrer Kategorie zitieren.
Ausgangslage in der Branche
Kaufprozesse für Business-Software laufen über mehrere Wochen und beginnen mit einer Longlist. Genau diese Longlist entsteht zunehmend in einer KI-Antwort. Wer dort nicht auftaucht, wird auch nicht angefragt, selbst wenn das Produkt fachlich passt.
Erschwerend kommt hinzu, dass Modelle Kategorien häufig mit den bekanntesten internationalen Namen besetzen. Spezialisierte Anbieter mit klarem Branchenfokus sind in den Trainingsdaten schwächer vertreten und tauchen bei generischen Fragen seltener auf, obwohl sie für den konkreten Anwendungsfall die bessere Wahl wären.
Typische Fragen im Fragenkatalog
Der Katalog für B2B-Software und SaaS enthält 16 Fragen aus fünf Gruppen. Diese Beispiele zeigen die Richtung, die konkrete Formulierung wird für Ihr Angebot erstellt.
- Welche Software eignet sich für [Anwendungsfall] in Deutschland?
- Welche Anbieter sollte ich für [Kategorie] vergleichen?
- Was kostet [Kategorie] für ein Unternehmen mit [Größe]?
- Welche Alternativen gibt es zu den Marktführern?
- Worauf sollte ich bei der Auswahl achten?
Ergänzt wird der Katalog um einige direkte Markenfragen. Sie zeigen, ob die Modelle überhaupt korrektes Wissen über Ihr Unternehmen haben, und werden im Report getrennt von den generischen Fragen ausgewiesen.
Was in dieser Branche besonders zählt
- Kategoriebegriff und Eigenbezeichnung klaffen auseinander. Viele Anbieter beschreiben sich mit einem selbst geprägten Begriff, während Interessenten den etablierten Kategorienamen verwenden. Für die Messung zählt der Begriff, den der Markt benutzt.
- Vergleichsportale dominieren die Quellen. In Softwarekategorien zitieren Modelle überdurchschnittlich häufig Verzeichnisse und Vergleichsseiten. Deren Einträge wirken damit doppelt.
- Preisfragen sind ein blinder Fleck. Anbieter, die keine Preisinformation veröffentlichen, fehlen in genau den Antworten, die am nächsten an der Kaufentscheidung liegen.
Was der Report liefert
- Nennungsrate getrennt nach generischen Fragen und Markenfragen
- Erstnennung, also wie oft Ihr Unternehmen als erster Anbieter genannt wird
- Zitierte Quellen mit vollständiger Domain-Liste für Ihre Kategorie
- Verlauf mit Vergleich zur Vorwoche und zur Ausgangsmessung
- Einzelergebnisse je Frage und je KI-System
Die Methodik dahinter ist unter KI-Sichtbarkeit messen beschrieben. Welche Maßnahmen sich aus den Ergebnissen ableiten lassen, steht unter Sichtbarkeit verbessern.
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